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300 Euro für Misereor

Kall – Im Zeichen des afrikanischen Sprichwortes „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“ stand die alljährliche Fastenaktion der inklusiven Kindertagesstätte „St. Nikolaus“ in Kall. In diesem Jahr erzielten die Kinder mit der Aktion „Solibrot“ einen Erlös von 300 Euro, der an das katholische Hilfswerk Misereor überwiesen wurde.

Seit Jahren unterstützt die Kita in der spielzeugfreien Zeit, in der die Kinder vor Ostern zwei Wochen lang auf typische Spielmaterialien verzichten, Projekte von Misereor. Dabei steht jedes Jahr ein anderes Land im Fokus. In den vergangenen Jahren, so berichtet Kita-Leiterin Heidi Zander, haben die Kinder vor Ostern immer Häschen gebacken, die an die Eltern und das Kita-Personal verkauft wurden.

Zum Abschluss der Projektreihe stellte die Kita dann zirka 100 Brotbackmischungen her und verkaufte die Gläser an die Eltern und das Kita-Personal.

 

Weil das aber in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen sei, habe man sich dem Misereor-Projekt „Solibrot“ angeschlossen. In den Kita-Gruppen Raben, Regenbogen, Frösche und Drachen seien Projekte über die Entstehung des Brotes realisiert worden. Aber auch Vielfalt, Teilen und Armut seien Themen gewesen.

Am Beispiel Brot könnten die Kinder erfahren, was Solidarität umfasse und bedeute. Die Aktion sei geeignet, zum interkulturellen, globalen und sozialen Lernen beizutragen. Heidi Zander: „Die Kinder erhalten das Bewusstsein: Ich kann teilen, ich kann helfen, egal ob groß oder klein.“

Das Brot, das Kita-Leiterin Heidi Zander zu Hause gebacken hatte, konnte sich sehen lassen. Fotos: Zander/pp/Agentur ProfiPress

 

Zum Abschluss der Projektreihe habe die Kita dann zirka 100 Brotbackmischungen hergestellt und an die Eltern und Kolleg*innen der Kita verkauft. Im Kindergarten selbst backen war in diesem Jahr nicht möglich. Zander: „So konnten die Kinder aber gemeinsam mit den Eltern Brote backen und gemeinsam teilen oder an andere Menschen zu Ostern verschenken.“ Sie sei den Eltern für deren Unterstützung und Mitwirken recht dankbar, so die Kita-Leiterin.

Der Erlös von 300 Euro gehe als Spende an die madagassische Hilfsorganisation Vozama, die von Misereor unterstützt werde und die sich im Hochland von Madagaskar um Projekte im Elementar- und Grundschulbereich kümmere. Auch die Ausbildung von Lehrkräften und die Übernahme von Schulgeld würden von der Organisation Vozama geleistet.

Die Arbeit in der Kita „St. Nikolaus“ werde seit Monaten von der Corona-Pandemie bestimmt. Heidi Zander: „Trotz den täglich veränderten Rahmenbedingungen und den Einschränkungen versuchen wir ein Stück Normalität in den Kindergartenalltag zu bringen und den Kindern auch weiterhin viele unterschiedliche Bildungsbereiche und Projekte erfahrbar und erlebbar zu machen.“

Die Kita-Leiterin ist voll des Lobes über ihre Kolleg*innen, die sich jeden Tag den Situationen unter diesen Bedingungen stellen müssten und verlässliche Bezugspersonen für die Kinder und Eltern seien. Zander: „Das ist echt Höchstleistung, den ganzen Tag mit Maske zu arbeiten, auf alle Hygiene- und Abstandsregeln zu achten und trotzdem den Kindern das zu geben, was sie gerade benötigen“.

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